Ein 30-jähriger Bahnmitarbeiter kam am 12. September 2026 gegen drei Uhr morgens bei einem Unfall mit einem fahrenden Zug in Montreal, Kanada, ums Leben. Der Unfall ereignete sich nahe der Kreuzung De Lorimier Avenue und Notre-Dame Street im Stadtbezirk Ville-Marie, in der Nähe der Jacques-Cartier-Brücke, auf dem Gelände des Hafens von Montreal.
Der Mitarbeiter war bei Canadian Pacific Kansas City (CPKC) beschäftigt, einem in Calgary ansässigen Bahnbetreiber. Ersten Polizeiberichten zufolge setzte sich der Zug in Bewegung, während sich der Mitarbeiter auf den Gleisen befand. Die genauen Umstände sind noch nicht geklärt.
Ermittlungen laufen
Sowohl die Polizei von Montreal (SPVM) als auch die föderale Transportation Safety Board (TSB) ermitteln zu dem Unfall. Spurensicherungsteams haben den Unfallort untersucht; keine der beiden Behörden hat die genauen Umstände bislang öffentlich gemacht.
Ein Sprecher von CPKC erklärte, die Sicherheit und das Wohlergehen der Bahnmitarbeitenden habe für das Unternehmen weiterhin höchste Priorität. Die Gewerkschaft Teamsters Canada erklärte: „Ein Bahnmitarbeiter ist gestern Abend zu seiner Schicht aufgebrochen und nicht nach Hause zurückgekehrt. Heute zählt nichts anderes.“
Bedeutung für EHS-Fachleute
Unfälle, bei denen Personal auf Gleisen von fahrendem Rollmaterial erfasst wird, gehören weltweit zu den schwerwiegendsten Risiken in der Bahn- und Hafenlogistik. Dieser Fall unterstreicht, wie wichtig klare Verfahren zum Sperren oder Freigeben von Gleisabschnitten vor der Wiederaufnahme von Zugbewegungen sind – unabhängig davon, in welcher Rechtsordnung ein Bahnbetreiber tätig ist.
Quelle: 30-year-old worker killed by moving train, 15. September 2026

