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UnfalluntersuchungBau

Bauunternehmen nach Sturz eines 24-jährigen Leiharbeiters durch ungesicherte Treppenhausöffnung mit Geldstrafe belegt

Twee bouwvakkers werken op een dak
SymbolbildFoto: Raze Solar / Unsplash

Hillbeck Homes (Sowerby Bridge) Ltd wurde von einem britischen Gericht zu einer Geldstrafe von 300.000 £ sowie 9.284,05 £ Verfahrenskosten verurteilt, nachdem ein 24-jähriger Leiharbeiter im Januar 2024 durch einen Sturz aus rund einer Stockwerkhöhe durch eine ungesicherte Treppenhausöffnung schwer verletzt wurde. Das Urteil folgt auf Ermittlungen der britischen Arbeitsschutzbehörde (Health and Safety Executive, HSE) und wurde am 16. September 2026 vom Leeds Magistrates‘ Court, Vereinigtes Königreich, verkündet.

Hergang

Der Arbeiter, zu diesem Zeitpunkt in seiner zweiten Arbeitswoche als Leiharbeiter, war am Bau von vier Wohnhäusern an einem damals als 1 Bretton Place, Otley Road, Guiseley, Leeds bekannten Standort beteiligt. Er trat einen Schritt zurück und stürzte durch eine nicht abgedeckte Treppenhausöffnung — zuvor angebrachte Gerüstbohlen waren entfernt worden, ohne dass eine Ersatzabdeckung oder ein Randschutz angebracht wurde. Er erlitt schwere Wirbelsäulenverletzungen und verlor das Bewusstsein; die Feuerwehr von West Yorkshire und ein spezialisiertes HART-Rettungsteam mussten ihn befreien. Aufgrund der Verletzungen kann er nicht mehr zu körperlicher Arbeit zurückkehren.

Feststellungen

Die HSE stellte mehrere Mängel im Umgang mit Arbeiten in der Höhe fest: Der Treppenhausöffnung fehlte eine sichere Abdeckung, ein Randschutz war nicht vorhanden. HSE-Inspektorin Louise Redgrove stellte fest: „Dies war ein vollständig vermeidbarer Vorfall, verursacht durch grundlegende Mängel bei Planung und Aufsicht.“ Das Unternehmen wurde in drei separaten Anklagepunkten für schuldig befunden: unzureichende Planung und Überwachung von Arbeiten in der Höhe sowie das Versäumnis, angemessene Maßnahmen zur Sturzverhütung zu treffen.

Empfehlungen

Die HSE betont, dass Arbeitgeber physische Schutzvorkehrungen treffen müssen — wie Gerüste, Randschutz oder Abdeckungen —, um Stürze durch Bodenöffnungen zu verhindern, und dass solche grundlegenden Maßnahmen bei jedem Projekt mit Arbeiten in der Höhe standardmäßiger Bestandteil von Planung und täglicher Aufsicht sein müssen, unabhängig von der Erfahrung des ausführenden Personals. Vergleichbare Verpflichtungen zur Beherrschung von Absturzgefahren gelten in praktisch jedem Rechtsgebiet über die jeweilige lokale Arbeitsschutzgesetzgebung.

Quelle: Construction company fined after 24-year-old father falls through unprotected stairwell opening, 21. September 2026

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