Am 23. September 2026 findet in Triest, Italien, die Abschlusskonferenz eines Kooperationsprojekts zwischen INAIL, dem Hafen von Triest und dem lokalen Gesundheitsdienst statt, das Arbeitsunfälle im Hafensektor reduzieren soll, wie INAIL Notizie am 16. September 2026 berichtete. Die Veranstaltung markiert den Abschluss einer Durchführungsvereinbarung 2023-2026 zwischen INAIL, dem italienischen Infrastrukturministerium und den Hafenbehörden (Assoporti).
Drei technische Projekte
Auf der Konferenz werden die Ergebnisse von drei Teilprojekten vorgestellt. „Condivido“ untersuchte Instrumente zur Überwachung von Beinahe-Unfällen. „Safety 4.0″ testete technologische Innovationen wie modulare Laserschranken, fortschrittliche Bildverarbeitungssysteme und einen Trainingssimulator für enge Räume. „Ergonomia dei mestieri del Porto“ befasste sich mit ergonomischen Engpässen beim manuellen Be- und Entladen und mit Haltungsbelastungen, einschließlich Experimenten mit Exoskeletten für Hafenarbeiten.
Technologie als Ergänzung, nicht als Ersatz
Die Regionaldirektorin Angela Forlani betonte, dass Hafensicherheit „neue Technologien und Experimente“ erfordere, um Prävention zwischen Institutionen, Unternehmen und Beschäftigten wirksam zu machen. Die Konferenz umfasst auch eine offene Diskussionsrunde mit teilnehmenden Unternehmen und Sicherheitsbeauftragten und kann online verfolgt werden.
Für EHS-Fachleute weltweit veranschaulicht dieses Projekt, wie technologische Hilfsmittel wie Laserschranken und Exoskelette praktisch eingesetzt werden, um körperliche Belastung und Kollisionsrisiken in Häfen zu verringern – ein Thema, das aufgrund der Kombination aus schwerem Gerät und manueller Arbeit für nahezu jede Hafenregion weltweit relevant ist.
Quelle: A Trieste il convegno conclusivo sui progetti per la prevenzione nel lavoro portuale, 16. September 2026

